Kiko, dein Reiseführer

Kiko verirrt sich in Binibeca Vell

Kennt ihr Binibeca Vell? Man hat uns gesagt, dass das ein hübsches Fischerdorf ist, das sich im Süden Menorcas befindet. Hooky und ich machen heute einen Ausflug. Wir werden dort spazieren gehen und danach im Meer baden.

Ein Ort wie aus einem Märchen

Wir kommen früh an, und das erste, das wir sehen, sind kleine weiβe Häuser mit dunkelgrünen Türen und Fenstern. Die Schornsteine sind ebenfalls weiβ, und an der Mole liegen Boote vor Anker. Es ist bezaubernd!

nullEin paar Mädchen spielen lachend mit einer schwarzen Katze. Neben ihnen sitzt eine Familie vor der Haustür im Schatten und schmiedet Pläne für den Tag am Strand. Wir beginnen unseren Rundgang und erleben eine Überraschung!

Die Sonne dringt nicht bis in die Straβen

Binibeca Vell ist wie ein Labyrinth aus engen Gassen, in die zum Teil die Sonne nicht hinkommt. Wir gehen los und stoβen auf eine Art Tunnel:

  • Lass uns hierlang gehen!, sagt Hooky.

  • Ok, aber danach gehen wir diese Treppe hoch, um das Meer zu sehen. 

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Nur wenig später, als wir schon etwas gelaufen sind, fragt mich Hooky:

  • Wo sind wir?

  • Wir haben uns verirrt! Ich glaube, dass wir hier vorhin schon vorbeigekommen sind.

  • Mach dir keine Sorgen, Kiko, sagt Hooky. Ich bin Seeman und weiβ, wie ich mich in einem Unwetter zurechtfinde, auch wenn ich weder die Sonne noch die Sterne sehe.

Eine Sonnenuhr

Hooky bleibt nachdenklich stehen und zeigt schlieβlich nach rechts. Ganz langsam kommen wir zu einem kleinen Platz. Die Sonne strahlt, man kann das Meer sehen, und von hier aus gibt es einen Weg bis zur Mole von Binbeca Vell. Wir sind gerettet!

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Bevor wir den Ort wieder verlassen, zeigt Hooky mir eine Sonnenuhr, die auf eine Hauswand gemalt ist. Er erklärt mir, dass, wenn die Sonne sich auf der Wand widerspiegelt, der Zeiger die Tageszeit anzeigt. Das gefällt mir, und wir überlegen, dass wir auch eine Sonnenuhr bei uns zu Hause im Club Kikoland malen könnten. Bestimmt würde Cuqui uns dabei helfen!

Ruhe, bitte

In Binibeca sind viele Leute. Ein Mann, der auf einer Bank sitzt, sagt uns, dass am Nachmittag immer sehr viel los sei, weil dann die Geschäfte und Restaurants geöffnet sind, und man einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben kann.

Er hat uns auch erzählt, dass Binibeca nicht nur ein Fischerdorf ist. In Wirklichkeit ist es eine Siedlung, die nach dem Vorbild eines menorquinischen Fischerdorfes gebaut wurde. Die Häuser sind immer getüncht, damit die weiβen Wände das Sonnenlicht reflektieren können.

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Wir sind über die vielen Schilder, die mit einem „Silencio, por favor“ um Ruhe bitten, erstaunt. Joan, das ist der Name des Mannes, erklärt uns, dass, da die Straβen so eng sind, alle Häuser sehr dicht nebeneinander liegen, so dass man praktisch alles hören kann. Man sollte jedoch die Leute, die sich ausruhen möchten, respektieren.

Auf zum Strand!

Wir reden ganz leise weiter und verlassen diesen zauberhaften Ort, der uns wie aus einem Märchen erscheint, um zum Strand von Binibeca weiterzugehen. Señor Joan hat uns angeboten, uns mit dem Auto dorthin zu fahren. Der Strand ist nicht weit weg, aber es ist ja so heiβ! ...

Er setzt uns auf dem Parkplatz ab, und wir gehen auf dem Weg durch den Wald weiter. Die Vegetation ist hier sehr trocken, und wir sehen Schilder, die anzeigen, dass man kein Feuer machen darf. Und schon sehe ich den Strand!

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Wir nehmen ein erfrischendes Bad. Hooky will noch ein paar bunte Boote mieten, die wir auf dem Strand sehen, doch ich habe groβen Hunger. Das einzige, woran ich denken kann, ist, das belegte Brot aus meinem Rucksack aufzuessen.

Unter den Kiefern

Auf dem Weg zum Strand haben wir einen Picknickplatz mit Tischen und Bänken im Schatten der Kiefern gesehen. Wir kaufen uns an der Strandbar etwas Erfrischendes zu trinken und setzen uns unter die Bäume, um in aller Ruhe essen zu können. Hier lässt es sich aushalten!

  • Der Boden ist ganz weich, sagt Hooky. Schau, zieh dir deine Schuhe aus.

  • Oh! Der Boden des Picknickplatzes ist mit Seegras ausgelegt. Er ist wie gepolstert!

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Erinnerst du dich daran, was das Seegras Posidonia oceanica ist? Vor ein paar Monaten, als ich zum Schnorcheln unterwegs war, habe ich euch erzählt, dass das eine für das Meer sehr nützliche Pflanze ist, da sie Sauerstoff produziert.

Wir ruhen uns etwas aus, und schon sind wir wieder bereit, um zurück in das Hotel Royal Son Bou Family Club zu gehen. Wir haben uns zum Abendessen mit Troglo und Dita verabredet, und da möchten wir nicht zu spät kommen.

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Binibeca Vell hat uns sehr gefallen. Hooky war vor allem von der Mole und dem Strand begeistert. Mir haben am meisten die weiβen Häuser mit ihren Schornsteinen und die engen Straβen, die wie Gebirgspässe aussehen, gefallen. Was mögt ihr am liebsten auf Menorca? 

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