Kiko, dein Reiseführer

Entdecke mit Kiko den Familienstrand von Es Grau in Menorca

Heute werde ich den Strand von Es Grau besuchen! Ich habe im Restaurant Los Olivos gefrühstückt und den Rucksack vorbereitet: Badeanzug und Strandtuch, ein belegtes Brot, eine Flasche Wasser, Sonnencreme und eine Sonnenmütze. Ah, und ein Fernglas, denn der Strand von Es Grau gehört zum Naturpark der Lagune von Es Grau. Kennst du den? Es ist die grösste Süsswasserfläche Menorcas, eine Lagune, die umgeben ist von Pflanzen und Bäumen, vor allem dem „Acebuche“, der wilden Olive. Ausserdem kann man dort viele Tiere sehen, denn es ist ein Schutzgebiet für Wasservögel. Viele der Vögel kommen von weit her und ruhen sich hier für einige Tage aus, bevor sie ihre Reise fortsetzen. Andere bauen hier ihre Nester, denn sie leben das ganze Jahr über im Park.

Bei meiner Ankunft in Es Grau habe ich einen Fischadler gesehen, der ziemlich tief in der Nähe vom Strand entlangflog, und als ich mich der Lagune näherte, habe ich prächtige Reiher auf ihren langen Stelzen gesehen. Sie standen mit glänzenden Schnäbeln im Wasser. Ich bin ein bisschen durch den Park gebummelt, auf dem Weg, der vom Strand aus geht; von hier aus sieht man die Lagune nicht. Die Dünen, die wie kleine Sandberge sind, versperren die Sicht. Es war jedoch sehr heiss, und darum habe ich beschlossen zu baden. Aussderdem hatte ich nur Flip-Flops an, und um im Park zu wandern, braucht man feste und bequeme Schuhe.

Am Strand gibt es einen Rettungsschwimmer, der uns bewacht. Es Grau ist aber sehr ruhig und das Wasser ist flach, so dass wir ohne Gefahr baden können. Es ist perfekt für kleine Kinder. Im Meer kann man viele Fische sehen, einige grosse, wie die Meerbarben, die schnell wegschwimmen, wenn du dich näherst und erstaunliche Sprünge machen. Mitten auf dem Strand ist ein grosser Felsen. Er heisst roca de Mabres, der „Marmorfelsen“. Ich bin dorthin geschwommen, um mich ein bisschen zu erfrischen.

Heute habe ich mir diesen Strand ausgesucht, weil es hier fast keine Wellen gibt, und ich hatte grosse Lust, ein Tretboot auszuleihen und die Küste entlangzufahren: ganz nah bei den kleinen hübschen Buchten, die man auch zu Fuss über einen kleinen Weg erreichen kann, der am Ende des Strandes beginnt. Es hat jedoch viel mehr Spass gemacht, im Tretboot zu fahren.

Das nächste Mal werde ich einen Kajak mieten und zur „Illa den Colom“ fahren, einer kleinen Insel, auf der es vor vielen Jahren, über einhundert, Kupfer- und Eisenminen gab. Sie liegt nicht weit vom Strand entfernt. Es gibt auch ein Wassertaxi das dich bis dahin bringt, falls du sie sehen willst.

Wie kommt man von Son Bou aus nach Es Grau

Es Grau (Menorca)

Es Grau liegt in der Nähe von Mahon, etwa 10 Kilometer entfernt. Du kannst mit dem Bus von Son Bou nach Mahon und von dort aus weiter nach Es Grau fahren, oder du fährst mit dem Mietwagen. Gleich neben dem Strand ist ein grosser Parkplatz.

Abgesehen vom Strand und dem Park ist Es Grau ein sehr hübscher Fischerort, mit weissen Häusern. Einige liegen direkt am Meer, und es gibt eine Mole, an der die Fischerboote jeden Tag anlegen. Der Strand befindet sich daneben, und es gibt Restaurants, in denen du frischen Fisch im Schatten essen kannst, falls du den ganzen Tag in Es Grau verbringen möchtest.

Wenn du zum Strand kommst, ist das erste, was du siehst, eine Holzbrücke, die über die kleine Mündung führt. Weisst du, was eine Mündung ist? Das ist ein natürlicher Kanal, der, in diesem Fall, das Wasser der Lagune mit dem vom Meer verbindet. Das heisst, das Süsswasser mit dem Salzwasser. Es ist der Ort, an dem die Lagune das überschüssige Wasser, dass bei Regen über die Sturzbäche ankommt, ableitet.

Nachdem ich das Tretboot wieder zurückgegeben habe, habe ich mich einen Moment an den Strand gesetzt. Er ist sehr sauber. Ich lasse niemals Sachen im Sand zurück, keine Papiere und kein Plastik. Am Eingang zum Strand gibt es Kontainer, wo ihr euren Müll lassen könnt. Denke daran, dass Menorca ein Biosphärenreservat ist, gerade weil hier die Natur besonders gepflegt wird, damit jeder sie geniessen kann.

Am Strand sitzend sehe ich die kleinen Boote, die wenige Meter entfernt an den gelben Bojen verankert sind, die die Badezone abgrenzen. Die Boote dürfen sich nicht dem Strand nähern.

Also, da ich vergessen habe, einen Sonnenschirm mitzunehmen und die Sonne sehr doll scheint, packe ich meine Sachen zusammen und gehe ein bisschen auf dem nahegelegenen Spielplatz spielen. Dort habe ich viel Spass, bis ich wieder nach Hause in den Club Kikoland im Hotel Royal Son Bou zurückfahre.

Das war ein schöner Tag. Bereiten wir jetzt den Besuch zur „Illa den Colom“ im Kajak vor? Wir können belegte Brote mitnehmen und Wasser und den Tag damit verbringen, die Tiere, die dort leben, kennenzulernen. Vergiss nicht, ein Fernglas mitzunehmen. Hast du einen Fotoapparat? Dann nimm ihn mit, damit du schöne Fotos machen kannst.

 

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